Schutz 0811

Berlin, 10. März 2026: "Am 28. Februar 2026 ist die Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland, die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durchgeführt wurde, zu Ende gegangen. Insgesamt haben mehr als 35.000 Personen an der Umfrage teilgenommen – digital, chatbotgestützt oder analog, in einer von 11 Sprachen. Das sind im Vergleich zur Befragung 2015 mehr als doppelt so viele Menschen, die wir gemeinsam erreicht und zu einer Teilnahme motiviert haben", heißt es vonseiten des IMAP, das die Umfrage durchgeführt hat.

Die Umfrageseite haben mehr als 80.000 Menschen besucht. Zusammen mit den Menschen, die einen der tausenden Papierfragebögen in den Händen hielten, eine Postkarte gesehen oder die Botschaften auf Social Media gelesen und geteilt haben, sei es gemeinsam gelungen, das Thema Diskriminierung und die Betroffenenperspektive auf Diskriminierung über mehrere Monate sichtbar zu machen und zu halten. „Aus Berichten und auch durch Kommentare im Rahmen der Befragung wissen wir, dass das einen wichtigen Unterschied für Menschen machen kann.“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Befragung folgt nun die systematische Auswertung der Daten – unter anderem bedeutet das die verschiedenen Befragungsformen zusammenzuführen und die Daten zu bereinigen, mehr als 1.000 Variablen auszuwerten. Die Studie soll dann im kommendes Jahr veröffentlicht werden.